Mitarbeitersuche in schwierigen Zeiten

Die Mitarbeiterin Frau Stefanie Zyhajlo mit Ihren Söhnen Max und Paul freuen sich über die neuen familienfreundlichen Arbeitszeiten.

Um Frauen und Männern mit Kindern für die Pflege zu gewinnen, gestaltet die kath. Sozialstation St. Elisabeth ihre Arbeitszeiten flexibler.

Der Geschäftsführer der Sozialstation St. Elisabeth weist schon lange daraufhin, dass Deutschland kein Pflegenotstand droht, sondern dass dieser schon Realität ist. So mussten in der Vergangenheit leider auch schon Anfragen nach einer Pflegeunterstützung oder Unterstützung im Haushalt  – mangels Personal – abgelehnt werden. Künftig will die Sozialstation St. Elisabeth bei der Mitarbeitersuche auch verstärkt auf Mütter und Väter zugehen.

Bereits in der Vergangenheit haben wir gemeinsam mit den Mitarbeitern flexible Arbeitszeitenlösungen für unsere Beschäftigten gesucht betont Bärbel Niklas die Pflegedienstleiterin für den Bereich Lauchheim. Hierdurch konnten wir bereits diversen Mitarbeitern eine Rückkehr in den Pflegeberuf ermöglichen. Künftig wollen wir für die Pflegebereiche Lauchheim und Tannhausen in einem Versuchsmodell jeweils eine Pflegetour speziell für Eltern anbieten ergänzt Christina Hadek, die Pflegedienstleiterin aus Tannhausen. Die Touren haben feste Dienstzeiten von 8.00 Uhr bis ca. 11:30 Uhr. Somit wir es Eltern ermöglicht Ihre Schützlinge morgens in Ruhe zur Kinderbetreuung zu begleiten und diese mittags auch wieder pünktlich dort abzuholen. In Tannhausen haben wir bereits zwei Mütter welche künftig die „Elterntour“ bestreiten werden betont Hadek.

Mit diesem Angebot erhofft sich die Sozialstation St. Elisabeth wieder Eltern als Berufsrückkehrer gewinnen zu können.

Menschen zu ermöglichen, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, hält Bärbel Niklas für einen Weg, um neue Mitarbeiter für die wichtige Arbeit in der Pflege zu gewinnen. Durch die zusätzlichen Kräfte könne man dann auch wieder neue Pflegekunden aufnehmen. „Voraussetzung ist aber, dass diese zeitlich flexibler sind und nicht schon frühmorgens versorgt werden wollen.“

Über das neue Arbeitszeitmodell hinaus ist auch der Tarifvertrag der kath. Kirche attraktiv. Die Sozialstation St. Elisabeth zahlt Wochenend-, Feiertags-, und Nachtzuschläge. Alexander Rettenmaier: „Das machen in der Regel alle kirchlichen Arbeitgeber, bei privaten Pflegeanbietern ist dies nicht immer üblich.“

Darüber hinaus setzt man in der Sozialstation auch auf die eigene Ausbildung. An allen Pflegestandorten werden Fachkräfte ausgebildet. Am Ende der Ausbildung ist es uns natürlich auch wichtig die Absolventen als Pflegefachkräfte zu übernehmen betont Rettenmaier.

 

Jahresfest bei der Sozialstation St. Elisabeth

Der Vorstand des Zweckverbandes nach der Ehrung

Am 01. Februar 2019 schaute die Sozialstation St. Elisabeth auf das vergangene Jahr zurück.

Im Gasthof Sonne in Westhausen fanden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegebereiche Lauchheim, Tannhausen, Neresheim und Dischingen zu einem gemeinsamen Abend ein. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Zweckverbandes Werner Schrezenmeier folgte durch diese ein Rückblick auf das vergangene Jahr.

Wichtigste Höhepunkte in 2018 waren vor allem die Neubesatzung der Leitungspositionen in der Katholischen Sozialstation. Nach dem Ausscheiden des früheren Geschäftsführers Uwe Schwarz, hatte Frau Monika Maier die Geschäftsführung der Sozialstation kommissarisch inne. Seit Oktober ist nun Herr Alexander Rettenmaier neuer Geschäftsführer. 

Nahezu zeitgleich gab es einen Wechsel beim Vorsitzenden des Zweckverbandes der Sozialstation. Pfarrer Adrian Warzecha ist aus dem Vorstand der Sozialstation ausgeschieden. Schrezenmeier dankte ihm für seine Arbeit in der Vergangenheit. Für ihn rückte Gerd Dannenmann, langjähriger Bürgermeister der Stadt Neresheim, in den Verbandsvorstand nach. Als neuen Vorsitzenden hat der Vorstand Herrn Werner Schrezenmeier gewählt.

Im Anschluss erläuterte Alexander Rettenmaier, der Geschäftsführer der Station die aktuelle Situation der Sozialstation. Derzeit sind 217 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl Haupt,- als auch Nebenamtlich bei der Sozialstation in vier Pflegebereichen und in der Verwaltung beschäftigt. Es werden ca. 700 Kundinnen und Kunden durch die Sozialstation betreut. Als Angebote werden die klassische Grund- und Behandlungspflege geleistet. Darüber hinaus aber auch für die Menschen sehr wichtige Angebote in der Hauswirtschaft, in der Nachbarschaftshilfe, in der Betreuungen von an Demenz erkrankten Menschen sowie beim Mittagstisch. Rettenmaier betonte wie wichtig in der heutigen Zeit diese Angebote für die Menschen sind. Er dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit im Dienste der Mitmenschen.

Nach dem anschließenden gemeinsamen Abendessen wurden die langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation geehrt.

Für 10 Jahre Betriebszugehörigkeit wurden Karl Rinn, Mariane Ramsperger, Marga Krauß, Sylvia Steinhauser, Maria Wohlfrom, Hilde Neukamm, Elke Vogler, Sebastian Stengel, Angelika Pflanz, Elisabeth Stark, Gabriele Holz, Birgit Rathgeb sowie Karoline Reinhardt geehrt.

 Ihr 15 Jähriges Jubiläum begangen Emma Beck, Hedwig Berie und Ottilie Gentner.

25 Jahre sind Paula Reeb und Claudia Utz bei der Sozialstation tätig und seit 30 Jahren sind Irmgard  Rathgeb und Theresia Gärtner der Sozialstation St. Elisabeth treu.

Alexander Rettenmaier und Werner Schrezenmeier dankten den langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Engagement in den vergangenen Jahren.

In den Ruhestand verabschiedet wurden Notburga Schmiedt und Maria Notarnicola.

Anschließend bedankte sich der Geschäftsführer Rettenmaier auch bei den ehrenamtlich tätigen Vorständen des Zweckverbandes. Diese leisten eine wichtige Aufgabe für die Sozialstation, in dem sie gemeinsam mit der Geschäftsführung die Ziele festlegt und bei der Erreichung dieser mitwirkt so Rettenmaier weiter.

 

 

 

Pflegekampagne "Herz Plus Ostalb"

Die Sozialstation St. Elisabeth ist Partner des Ostalbkreises in der Pflegekampagne "Herz Plus Ostalb".

Der Ostalbkreis uns seine Partner wollen mit der Pflegekampagne die Altenpflege in den Mittelpunkt der Gesellschaft rücken. Wir wollen zeigen, welche tollen Einsatzmöglichkeiten es in der Altenpflege gibt und wie facettenreich und zukunftssicher dieser Berufszweig ist.

--> Zur Kampange des Ostalbkreises

 

Imagefilm der Kampange

Führungswechsel in der Sozialstation

Von links nach rechts: Monika Maier, Adrian Warzecha, Alexander Rettenmaier, Werner Schrezenmeier, Dr. Friedhelm Bernreiter, Gerd Dannenmann

Werner Schrezenmeier (67) aus Neresheim ist neuer Vorstandsvorsitzender der Katholischen Sozialstation St. Elisabeth Lauchheim. Seit dem 01. Oktober 2018 hat Alexander Rettenmaier (44) aus Hüttlingen die Geschäftsführung der Sozialstation übernommen.

Die Leitungspositionen in der Katholischen Sozialstation St. Elisabeth sind neu besetzt worden. Nach dem Ausscheiden des früheren Geschäftsführers Uwe Schwarz, hat Frau Monika Maier die Geschäftsführung der Sozialstation kommissarisch übernommen. Seit Oktober 2018 ist nun Herr Alexander Rettenmaier neuer Geschäftsführer. Er hat seither als Hausleiter einer stationären Pflegeeinrichtung im Ostalbkreis gearbeitet und ist Dozent für Pflegemanagement.

Nahezu zeitgleich gibt es einen Wechsel beim Vorsitzenden der Sozialstation. Pfarrer Adrian Warzecha, Neresheim, hat Ende September die Pfarrstelle gewechselt und ist damit aus dem Vorstand der Sozialstation ausgeschieden. Für ihn rückt Gerd Dannenmann, langjähriger Bürgermeister der Stadt Neresheim, in den Verbandsvorstand nach. In seiner jüngsten Sitzung hat der Vorstand Herrn Werner Schrezenmeier als neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Dr. Friedhelm Bernreiter aus Lauchheim. Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für die Leitung des ambulanten Pflegedienstes.